Therapeutisches Reiten

Individuell, ganzheitlich, wirkungsvoll

Mein Angebot als ausgebildete ganzheitliche Reittherapeutin richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene – sowohl mit als auch ohne besonderen Förderbedarf. Das therapeutische Reiten kann helfen, motorische Fähigkeiten zu verbessern, Ängste abzubauen, das Selbstvertrauen zu stärken, Emotionen zu regulieren und neue Perspektiven zu finden. Es eignet sich auch zur Prävention und zum Entschleunigen.

Beim therapeutischen Reiten lernt das Kind während der Frühförderung auch die Entspannung auf dem Pferderücken kennen

Zusammen mit meinen Klienten erarbeite ich jeweils die individuellen Ziele, und wir entscheiden gemeinsam, wie unser Weg dahin aussieht, und wie schnell und wie lange wir ihn gehen.

Therapeutisches Reiten hat viele Gesichter.

  • Das Reiten selbst natürlich, wie der Name sagt. Das getragen werden, das fühlen der dreidimensionalen Pferdebewegung, die Wärme des Fells, das alles zusammen bewirkt bereits unglaubliches im Körper.
  • Das therapeutische Voltigieren – hier geht es um Vertrauen, Balance, Mobilisation und Körperwahrnehmung.
  • Dann das Versorgen der Pferde: Beim Putzen oder Füttern lernt man Verantwortung, Kommunikation und Organisation.
  • Das Beobachten – wie sich Pferde miteinander „unterhalten“.
  • Das Coaching – mit spielerischen Übungen, allein oder in der Gruppe, wird fast jeder Bereich gefördert.
  • Das Spazierengehen mit den Pferden – „walk & talk“, wo man dem Coach oder dem Pferd seine Sorgen anvertrauen kann.
  • Und der Spaß: Bei großer Hitze machen wir lieber eine lustige Wasserschlacht oder schmücken die Ponys.
    Und wichtig: Du musst gar nichts.
Beim therapeutischen Reiten nähren wir uns zusammen dem Pferd an, lernen das Drumherum kennen, und achten auf die Sicherheit.

Manchmal geht es tiefer:

Therapeutisches Reiten weitet sich oft aus in Richtung Emotionsregulation. Bei den Pferden muss man den Überblick behalten, man braucht Absprachen, und ohne Struktur kommt man nicht weit. In welchem Maße ich dann in das tiefergehende Emotionscoaching einsteige, ist Individuell. Ich lasse den Klienten sehr viel Zeit, sich selbst zu finden, und unterstütze die eigenen Erkenntnisse durch Coaching, bzw. Fragestellung, aktiv.
Um eine Entwicklung in Richtung der besprochenen Ziele vergleichend beobachten zu können, sollten die Einheiten nicht zu weit auseinander liegen. Sinnvoll ist ein Abstand von ein bis zwei Wochen dazwischen.

So läuft eine Einheit ab:

Wir setzen uns kurz hin und starten mit einem kurzen Willkommensgespräch. Danach holen wir das entsprechende Pferd und putzen es, zum Aufbau der Bindung zwischen Euch, und zur Vorbereitung zur Arbeit. Dann wird das Pferd mit Decke, Gurt oder Sattel versehen und die Arbeit beginnt; auf oder mit dem Pferd. Nach der Arbeit versorgen wir das Pferd wieder, räumen die Sachen gemeinsam weg, und setzen uns abschließend noch einige Minuten zusammen hin, um das Erlebte kurz zu besprechen.

Erste Schritte:

Der erste Kontakt erfolgt per Telefon, Whatsapp oder Email. Dabei besprechen wir schon alle wichtigen Punkte: -um wen geht es, was sind die Gründe für therapeutisches Reiten, eventuelle Diagnosen und Umstände, eventuelle Wünsche und Ziele.
Anschließend können wir einen etwa 30-minütigen Kennenlerntermin bei uns am Stall vereinbaren. Dabei lernt Ihr mich, die Pferde, den Hof und die Hunde schon einmal kennen, und wir schauen gemeinsam, ob mein Angebot für Euch passt. Danach dürft Ihr Euch einige Tage für eine Entscheidung Zeit nehmen. Die Anmeldeunterlagen bekommt Ihr vorab per Email, Whatsapp oder beim Kennenlerntermin.

Preise:

Kennenlerntermin: (ca 30 min) 30 €
Einzelstunde: (ca 60 min) 65 €
10er Paket: 500 €

Die Bezahlung erfolgt vorab per Überweisung oder spätestens beim ersten Termin bar vor Ort.
Eine Abrechnung über die Krankenkasse ist bei mir nicht möglich, ich kann aber auf Anfrage einige Informationen zur Verfügung stellen, welche Möglichkeiten unter Umständen bestehen, um therapeutisches Reiten unter Umständen anrechnen zu lassen.

Fragen

Nein, überhaupt nicht. Alles, was Ihr wissen müsst, erkläre ich Euch Schritt für Schritt, wir erarbeiten alles zusammen.

In der Frühförderung schon ab etwa dem 5. Lebensmonat – dann sanft /passiv und gemeinsam mit einer Bezugsperson. Aktives Mitmachen ist meist ab 3–5 Jahren möglich. Nach oben gibt es keine Altersgrenze – Hauptsache, Ihr könnt Euch sicher zwischen den Pferden bewegen.

Absolut. Wir gehen in kleinen, sicheren Schritten vor, sodass Du Vertrauen fassen kannst. Dein Sicherheitsempfinden hat meine oberste Priorität.

Bequeme, wetterfeste Kleidung, die auch etwas schmutzig werden darf, und festes Schuhwerk sind wichtig. Turnschuhe oder Halbschuhe sind okay, aber sobald ihr mit Sattel aufs Pferd dürft, braucht ihr feste Stiefel. Geritten wird nur mit passendem Kopfschutz – wenn Du einen Reithelm oder Fahrradhelm besitzt, bring ihn bitte mit, oder leih Dir einen, oder sage mir rechtzeitig Bescheid.

Bei Kindern ist es oft leichter, wenn die erwachsene Bezugsperson außer Sicht bleibt. Das entscheiden wir individuell. Manche Übungen binden auch die Begleitperson aktiv mit ein.

Bei extremen Wetterbedingungen wie großer Hitze, Sturm, Gewitter oder starkem Regen passen wir das Programm an. Sicherheit und Wohlbefinden von Mensch und Pferd stehen an erster Stelle, über 32° werden die Pferde nicht geritten, da arbeiten wir mit anderen, lustigen Übungen am Pferd. Aber wenn, findet die Arbeit bei jedem Wetter draussen statt, eine Reithalle gibt es auf den meisten Höfen nicht. Wir arbeiten allerdings zur zeit daran, dass wir bald auch eine Reithalle nutzen können.

Kein Problem – pferdegestütztes Coaching und therapeutisches Reiten finden nicht ausschließlich auf dem Pferd statt.

Für Rollstuhlfahrer oder Erwachsene mit schweren körperlichen Beeinträchtigungen bin ich derzeit nicht ausgestattet. Bei anderen Einschränkungen besprechen wir vorher, was möglich ist.

Für Personen mit diagnostizierten Problemen an Becken, Hüfte oder Wirbelsäule, bei einem höheren Behinderungsgrad oder Spastiken kann eine Teilnahme eingeschränkt oder nicht möglich sein ebenso bei Epilepsie. Überflüssig ist das Coaching für Menschen, die nur teilnehmen, weil sie „müssen“, aber keinerlei Bereitschaft mitbringen, an sich oder ihrer Situation zu arbeiten.

Bei einer starken Allergie gegen Heu oder Tierhaare ist eine Teilnahme leider nicht sinnvoll.

Kontakt

Ein erster Schritt kann vieles verändern - und ohne den ersten Schritt wird es auch keinen Zweiten geben. Während des Coachings gehe ich nicht ans Telefon. Hinterlasst mir gerne eine Nachricht, ich rufe schnellstmöglich zurück.

Erreichbarkeit

Telefon / WhatsApp

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